6.2.2026: Mascha Kaléko – eine Dichterin des 20. Jahrhunderts
Mascha Kaléko gehört zu den bekanntesten deutschen Dichterinnen, berühmt geworden Ende der Zwanzigerjahre mit Alltagsgedichten aus der Großstadt Berlin. Ihr literarisches Werk spiegelt sehr deutlich ihr persönliches Erleben von Heimatlosigkeit und Vertreibung, ist aber auch immer gekennzeichnet durch ein humorvolles, ironisches Augenzwinkern in der Tradition Heinrich Heines.
In ihrer Lesung präsentierte Gisela Pabel-Rüger – illustriert mit Hilfe vieler Gedichte – Mascha Kalékos Biographie, ihren Weg von Galizien nach Berlin, nach New York und Jerusalem – und immer wieder zurück nach Europa.
Gisela Pabel-Rüger ist eine Frau mit vielen Talenten und Leidenschaften. Sie singt, spielt Theater und veranstaltet Lesungen. Über die Protagonistin ihres Abends sagt sie: »Mascha Kalékos Gedichte begleiten mich seit Jahrzehnten in allen Lebenslagen. Ich mag ihren spöttischen Unterton, ihre genaue Beobachtung von Alltagssituationen, aber auch ihre Melancholie und die berührenden Worte für Trauer und Leid.«
Die erste Förster-Veranstaltung in diesem Jahr war restlos ausverkauft, ein gelungener Start!
Sämtliche Rechte am Werk Mascha Kalékos: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG, München
