Der unbekannte Maler-Bruder

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Hans Sarkovicz und Heiner Boehncke. Foto: privat
Heiner Boehncke und Hans Sarkovicz über Ludwig Emil Grimm
Neben den »Märchenbrüdern« Jakob und Wilhelm gab es einen dritten Bruder Grimm: Der zeichnende und malende Autor oder erzählende Maler Ludwig Emil Grimm war eine der prägendsten Figuren der deutschen Romantik, der alle herausragenden Gestalten der Goethe-Zeit und der Romantik – Clemens Brentano, Bettine von Arnim, Achim von Arnim, Heinrich Heine und viele andere ‒ in Zeichnungen, Stichen, Radierungen und Gemälden festgehalten hat. Die Frankfurter »Literaturdetektive« Heiner Boehncke und Hans Sarkovicz stellen die Lebenserinnerungen von Ludwig Emil Grimm vor, der auch ein gern gesehener Gast bei den Brentanos im Rödelheimer Petri-Haus war. »Mit diesen sorgfältig herausgegebenen Erinnerungen tritt dieser Bruder aus dem Schatten, und wir lesen und staunen und tauchen ein in die Welt eines begabten Malers, der auch ein kluger Beobachter seiner Zeit war – eine Kostbarkeit«. (Elke Heidenreich, STERN)

Heiner Boehncke ist ehemaliger Literaturredakteur des Hessischen Rundfunks, Professor der Literaturwissenschaft, Leiter des Rheingau Literatur Festivals, Publizist und Autor. Zusammen mit Hans Sarkovicz schrieb er u.a. »Die Büchners oder der Wunsch, die Welt zu verändern«. Hans Sarkovicz leitet das hr2-Ressort Kultur und Bildung im Hessischen Rundfunk. Es ist Autor verschiedener Biografien und hat zahlreiche Publikationen zu kulturgeschichtlichen, historischen und politischen Themen veröffentlicht.

Freitag, 3. Juni 2016, 19:30 Uhr, Petri-Haus, Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19
Eintritt: € 6.- (ermäßigt € 3.-)
Eine gemeinsame Veranstaltung des FörderVereins PetriHaus und des Fördervereins der Stadtteilbibliothek Rödelheim FörSteR

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Krimilesung im Brentano-Bad

niedermeierMord an der Loreley Christof A. Niedermeier liest aus Waidmanns Grab: Ein Loreley-Krimi
Vor sieben Jahren wurde im Brentanobad der »Krimi-Pool« eingeweiht, ein Bücherschrank, aus dem die Besucher des Bades sich ihre Krimilektüre aussuchen dürfen. Begleitet wird der Krimi-Pool alljährlich von einer Krimi-Lesung direkt im Brentanobad.
In diesem Jahr liest Christof A. Niedermeier aus Waidmanns Grab: Als Koch muss man wissen, woher das Fleisch kommt, das man serviert. Das findet jedenfalls der Jägerstammtisch, der sich wöchentlich in Jo Weidingers Restaurant trifft. Der junge Koch lässt sich überreden, an der nächsten Jagd in den Wäldern des Rheintals rund um die Loreley teilzunehmen. Plötzlich wird einer der Jäger von einer Kugel niedergestreckt; die Polizei geht von einem Querschläger aus. Nur Jo ist sich sicher, dass das tödliche Geschoss aus einer anderen Richtung kam. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Und dann wird auf einem Hochsitz der nächste tote Jäger gefunden … »Prädikat: lesenswert!« (Deutsche Jagdzeitung) Christof A. Niedermeier, geboren 1969, stammt aus der Nähe von Regensburg. Seit knapp zwanzig Jahren lebt und arbeitet er in Frankfurt am Main. Mit dem Helden seines Buches teilt er die Liebe zum Rheintal, zu den malerischen Burgen, gutem Essen und leckeren Weinen.
Freitag, 8. Juli 2016, 20:00 Uhr (Einlass 19:45 Uhr) im Brentano-Bad (Haupteingang Rödelheimer Parkweg gegenüber SG Rot-Weiss-Stadion), Eintritt frei (um einen ausgelesenen Krimi als Spende für den Krimipool im Brentanobad wird gebeten). Bei Regen findet die Lesung in den Räumen des Brentanobades statt.
Eine Veranstaltung des Quartiersmanagements Rödelheim-West in Zusammenarbeit mit FörSTeR e.V. und freundlicher Unterstützung der Bäderbetriebe BBF
Foto: Dagmar Thiel

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Frankfurt liest ein Buch 2016

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Autor Dieter David Seuthe und Verleger Rainer Weiss. Foto: Förster/Kalisch

Frankfurt verboten
15. April 2016: Dieter David Seuthe liest aus seinem Roman und spricht mit seinem Verleger Dr. Rainer Weiss über „Frankfurt verboten“. Musikalisch begleitet wird der Abend am Flügel von den Schülerinnen der Liebig-Schule Victoria Heinrich, Antonia Maderheim und Zsofia Pilz mit Stücken von Bach, Chopin und Schubert. Weiterlesen

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Songs & Stories from Dublin and beyond

irish-1Freitag, 26. Februar 2016, 19:30 Uhr:
Ein irischer Abend mit Peter Hankiewicz
Peter Hankiewicz spielt seit fast 25 Jahren Irish Folk. In Rödelheim konnte man ihn als Gitarristen mit seiner Band »Blue Blistering Barnacles« in den vergangenen Jahren bei einer Reihe von Auftritten sehen und hören. Neben der Musik steht für ihn immer auch die Geschichte hinter den Liedern im Vordergrund. So beschäftigt sich der studierte Archäologe seit Langem mit der Historie Irlands und der Kelten, mit irischer Literatur und Musikgeschichte. In seinem Programm „Songs & Storys from Dublin and beyond“ wechseln sich Musik und Literatur ab. Zu unterschiedlichen Begleitinstrumenten singt Peter Hankiewicz Lieder aus verschiedenen Zeiten und Gegenden Irlands und liest Texte ‒ u.a. von Sean O’Casey, Ken Bruen und Friedrich Engels ‒ aus und über Irland, wobei das Hauptaugenmerk auf den kleinen Schrullen und großen Eigenheiten der Bewohner der grünen Insel liegt. Ein Abend für alle Fans der irischen Literatur und des Irish Folk. Foto: Förster/Kalisch Weiterlesen

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Spende zum Jahresanfang

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Bei seinem ersten Treffen zum Jahresanfang überreichten der Vorsitzende Helmut Furtmann und die aktiven Mitglieder des Fördervereins der Stadtteilbibliothek Rödelheim FörSteR den Leiterinnen der Bibliothek Brigitte Dinger und Anja Thabor einen symbolischen Scheck in Höhe von 1.500 €. Diese Summe kam durch Veranstaltungserlöse, Spenden und Bücherflohmärkte zusammen, die die erfolgreiche Arbeit des FörSteR im Stadtteil widerspiegelt. Diese Spende ermöglicht der Bibliothek über den städtischen Etat hinaus zusätzliche Anschaffungen von Medien und Ausstattung. Das Team der Stadtteilbibliothek Rödelheim dankt dem Förderverein für die Zusammenarbeit und Unterstützung. Noch eine erfreuliche Nachricht: Die Stadtteilbibliothek Rödelheim kann auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurückblicken. Die Ausleih- und Besucherzahlen sind erneut gestiegen, das Medien- und Veranstaltungsangebot wird im Stadtteil sehr gut angenommen.

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Nikolaus-Spende

nikolaus2015 FörSteR-Spende im Wert von € 1.000 an Stadtteilbibliothek Rödelheim: Viele spannende, lustige neue Comics zum Ausleihen
Zum Nikolaustag überreichten die Vorsitzenden des Fördervereins der Stadtteilbibliothek Rödelheim FörSteR e.V. Helmut Furtmann und Ulrich Sonnenberg der Leiterin der Stadtteilbibliothek Brigitte Dinger einen großen Stapel aktueller Comics und ein neues Präsentationsmöbel für die Kinderbibliothek im Wert von insgesamt € 1.000. Diese Summe kam durch Veranstaltungserlöse, Spenden und Bücherflohmärkte zusammen, die die erfolgreiche Arbeit des FörSteR im Stadtteil widerspiegelt. Das Team der Stadtteilbibliothek Rödelheim dankt dem Förderverein für die attraktive Ergänzung des Medienangebots der Stadtteilbibliothek, über die sich die jungen Besucher der Bibliothek sehr freuen werden.
Ulrich Sonnenberg, Brigitte Dinger, Helmut Furtmann (von links). Foto: Ulla Schopf

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Fremd ist ein Fremder nur in der Fremde

Moritz Stoepel. Foto: Vivienne Rudolph
Moritz Stoepel. Foto: Vivienne Rudolph
Freitag, 27. November 2015 im Gemeindesaal der Cyriakusgemeinde
Eine literarisch-musikalische Reise mit Moritz Stoepel
Berühmte Dichter haben sich dem Thema „Fremd-Daheim“ angenommen. Wir begegnen Francois Villon, Hölderlin, Heine und Hesse, Else Lasker-Schüler, Rosa Luxemburg und vielen anderen mehr. Stoepel unternimmt eine heiter-melancholische, tiefsinnige, absurde Reise durch das Nahe und Fremde um, in und zwischen uns.

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Noch ein Glück

simonsohnFreitag, 6. November 2015, 19.30 Uhr
Trude Simonsohn im Gespräch mit Elisabeth Abendroth
Seit Jahrzehnten erzählt die in Frankfurt lebende Trude Simonsohn in Schulen und Institutionen aus ihrem Leben, das sie zu einer Zeugin der großen politischen Verwerfungen im zwanzigsten Jahrhundert werden ließ.
1921 in Olmütz geboren, wuchs sie zweisprachig auf, besuchte das deutsche Gymnasium, durfte aber dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht als Jüdin keine Berufsausbildung absolvieren. Sie verlor ihren Vater im KZ Dachau, ihre Mutter in Auschwitz. Sie selbst wurde 1942 nach dem Attentat auf Reinhard Heydrich des Hochverrats angeklagt, in Einzelhaft genommen und in verschiedene Konzentrationslager verschleppt. Nach 1945 arbeitete sie für die jüdische Flüchtlingshilfe in der Schweiz und betreute tuberkulosekranke und traumatisierte Kinder, die durch den Holocaust zu Waisen geworden waren.
1955 kam sie nach Frankfurt, wo sie in der jüdischen Gemeinde die Stelle für Sozialarbeit und Erziehungsberatung übernahm. 1993 erhielt Trude Simonsohn die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt, 1996 die Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen, 2010 wurde sie mit dem Ignaz-Bubis-Preis für Verständigung gewürdigt.
Die Erinnerungen an ihr ereignisreiches Leben, die unter dem Titel „Noch ein Glück“ erschienen sind, schrieb die 90-Jährige zusammen mit der bekannten Frankfurter Sozialwissenschaftlerin Elisabeth Abendroth, mit der sie in der Stadtbibliothek Rödelheim ihre Autobiographie auch vorstellte.
Foto: Förster/Heidt

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25 Jahre Deutsche Einheit

einheitFreitag, 2. Oktober 2015
Zum Jubiläum »25 Jahre Deutsche Einheit«, das am ersten Oktober-Wochenende in Frankfurt ausgerichtet wurde, hatte der FörSteR die Autoren Katja Lange-Müller und Thomas Rosenlöcher eingeladen: 25 Jahre Deutsche Einheit? Katja Lange-Müller und Thomas Rosenlöcher im Gespräch mit Ruth Fühner (hr2 kultur)
1989 lebte die in Ost-Berlin geborene Schriftstellerin Katja Lange-Müller bereits fünf Jahre in West-Berlin, der Schriftsteller und Lyriker Thomas Rosenlöcher noch immer in seinem Geburtsort Dresden. Fünfundzwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands sprechen die beiden ehemaligen Stadtschreiber von Bergen-Enkheim mit der Moderatorin Ruth Fühner über ihre Eindrücke, Erfahrungen, Erlebnisse, aber auch über ihre Probleme mit der deutschen Einheit und lesen aus ihren Werken. Wir versprechen Ihnen einen kritischen und unterhaltsamen Abend.
Katja Lange-Müller wurde 1951 in Ost-Berlin geboren. Sie lernte Schriftsetzerin, arbeitete als Hilfspflegerin auf psychiatrischen Stationen, lebte ein Jahr in der Mongolei und verließ 1984 die DDR. 1986 erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis, 2013 den Kleist-Preis. 1989/90 war sie Stadtschreiberin in Bergen-Enkheim. Zuletzt erschien von ihr der Roman Böse Schafe.
Thomas Rosenlöcher wurde 1947 in Dresden geboren. Der studierte Betriebswirt schreibt Gedichte, Kinderbücher und Essays. Im Westen Deutschlands wurde er vor allem mit seiner Lyrik, dem Wende-Tagebuch Die verkauften Pflastersteine und seinen literarischen Geschichtschroniken bekannt, in denen er vom Übergang von Ost nach West erzählt. 2010/11 war er Stadtschreiber von Bergen-Enkheim. Zuletzt erschien von ihm der Lyrikband Hirngefunkel .
Ruth Fühner, Moderatorin bei hr2 kultur, sagt über ihre Arbeit: »Es ist ein großes Glück, lesen, Theater gucken, Leute ausfragen, nachdenken zu dürfen und dafür auch noch bezahlt zu werden.«

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Tag des Vorlesens

Märchen und Geschichten in vielen Sprachen an vielen Orten in Rödelheim.
Freitag, 25. September 2015, Orte und Uhrzeiten entnehmen Sie bitte der Tagespresse
Veranstalter: Stadtteilbibliothek Rödelheim mit Quartiersmanagement Rödelheim-West der Diakonie Frankfurt im Rahmen des Programms „Aktive Nachbarschaft“

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