Frankfurt liest ein Buch 2017

Von den Gesichtern der Sprache ‒ Die Abenteuer des Herbert Heckmann
Wilfried F. Schoeller präsentiert den Roman „Benjamin und seine Väter“

Freitag, 28. April 2017, 19.30 Uhr, Stadtteilbibliothek Rödelheim

Auch in diesem Jahr ist Frankfurt liest ein Buch ‒ »Deutschlands wunderbarstes und sinnvollstes Lesefest« (DIE ZEIT) ‒ mit einer Veranstaltung in Rödelheim vertreten. Der ehemalige Fernsehmoderator Wilfried F. Schoeller, enger Freund und langjähriger Kollege des Autors, stellt den Roman „Benjamin und seine Väter“ vor und erzählt von dem Schriftsteller Herbert Heckmann (1930-1999).

In dem mit dem Literaturpreis der Stadt Bremen ausgezeichneten Roman „Benjamin und seine Väter“ geht es um Benjamin, der im Jahr 1919 geboren wird. Seine Mutter ist die ledige Kanzleigehilfin Anna, die den Jungen in den 1920er und 1930er Jahren allein großzieht. Im Laufe seiner Kindheit lernt der fantasievolle Junge, die fehlende Vaterfigur durch imaginäre Rollen zu ersetzen.

Der Schriftsteller und Literaturkritiker Wilfried F. Schoeller schrieb u.a. Biographien über Alfred Döblin und Ernst Litfaß und ist der Herausgeber des Gesamtwerkes von Oskar Maria Graf. Wilfried F. Schoeller war viele Jahre Leiter der Abteilung »Aktuelle Kultur und Musik« beim Hessischen Rundfunk und moderierte im Hessischen Fernsehen die von ihm begründete Sendung »Bücher, Bücher«.

Eintritt 8,- € (ermäßigt 5,- €)
Vorverkauf: ORTells dieses und jenes, Lorscher Str. 13, Tel: 069 91315862
Pappmarché, Alexanderstr. 27, Tel: 069 783625
Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, Tel.: 069 783058
Wie immer sorgt der Förderverein FörSteR für Häppchen und Wein

Die Veranstaltungen zu „Frankfurt liest ein Buch“ waren in den vergangenen Jahren immer sehr gut besucht, daher empfehlen wir Ihnen, rechtzeitig Karten bei den Vorverkaufsstellen zu erwerben.

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Barfuß im Park

Am Freitag, 31. März wurde in Rödelheim in der Kurt-Halbritter-Anlage am Blauen Steg der „Barfüßer“ eingeweiht. Die Bronze-Skulptur des Kassler Bildhauers Siegfried Böttcher, umgesetzt nach einer Zeichnung des 1978 verstorbenen Karikaturisten Kurt Halbritter, ergänzt als nunmehr 14. Kunstobjekt die Reihe „Komische Kunst im Grüngürtel“, zu der so bekannte und beliebte Werke wie das Grüngürteltier von Robert Gernhardt und das Ich-Denkmal von Hans Traxler gehören. Letzterer war am Freitag sogar unter den Gästen, so wie auch Achim Frenz vom Caricatura-Museum. Das Rednerpult blieb jedoch den Sponsoren überlassen.
Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig, die als Gastrednerinnen angekündigt waren, waren leider dann doch verhindert. Ihren Part übernahm Thomas Hartmanshenn, Leiter der Projektgruppe Grüngürtel im Umweltamt. Er stellte das Projekt „Komische Kunst im Grüngürtel“ vor und dankte dem Regionalpark Ballungsraum Rhein/Main, dem Kulturfonds Frankfurt/Rhein-Main und der Stadt Frankfurt, die das Kunstwerk finanziert haben, das insgesamt 50.000 Euro gekostet hat.
Eine eindrucksvolle Performance bot die Taiko-Trommelgruppe „Gallus Donner“ – dem Kunstwerk zu Ehren beim letzten Stück sogar barfuß. Nachdem das weiße Tuch, das die Skulptur verhüllte, mit vereinten Kräften gelüftet war, wurde der Barfüßer sofort von Groß und Klein erobert. Ein Kunstwerk zum Anfassen, so war es ja auch gedacht. Ein Kunstwerk zum Aufessen gab es auch: vom süßen Barfüßer-Doppelgänger aus Marzipan von der Konditorei Graff durfte jeder Besucher ein Stückchen naschen.
Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen aus der Neuen Frankfurter Schule ist Kurt Halbritter heute zu Unrecht weitgehend vergessen. Der Förderverein der Stadtteilbibliothek Rödelheim FörSteR e.V. erinnerte deshalb bereits im Herbst 2012 mit einer Ausstellung an das engagierte Werk des Zeichners, der viele Jahre in Rödelheim gelebt hatte und legte so den Grundstein dafür, dass der Bereich am Blauen Steg heute „Kurt-Halbritter-Anlage“ heißt, wo künftig nun eine gutmütig dreinblickende Skulptur den Park bereichert.

Foto: Wera Rohowski und Inge Pauls hatten 2012 die Kurt-Halbritter-Ausstellung organisiert. Mit den Förster-Vorsitzenden Ulrich Sonnenberg und Helmut Furtmann (von links)

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Bachtyar Ali: »Der letzte Granatapfel«

Foto: Unionsverlag
Foto: Unionsverlag

Bachtyar Ali erzählt in seinem Roman „Der letzte Granatapfel“ die Geschichte von Muzafari Subhdam, der sich an Bord eines Bootes befindet, das ihn zusammen mit anderen Flüchtlingen in den Westen bringen soll. Als hochrangiger Peschmerga war er in einundzwanzigjährige Gefangenschaft geraten. Wieder in Freiheit, begibt er sich auf eine Reise durch das, was aus seinem Land geworden ist. Eine Reise durch Geschichten, Geheimnisse und zu Personen, die ihm dabei helfen, seinen verschollenen Sohn zu finden. Eine Reise, die ihn schließlich auf den Weg führt, den schon Tausende vor ihm genommen haben: übers Mittelmeer in den Westen. Ein Roman von bedrückender Aktualität und berückender Poesie.

Bachtyar Ali wurde 1966 im Nordirak geboren. 1983 geriet er durch sein Engagement in den Studentenprotesten in Konflikt mit der Diktatur Saddam Husseins. Er brach sein Geologiestudium ab, um sich der Poesie zu widmen. Sein erster Gedichtband erschien 1992, inzwischen umfasst sein Werk Romane, Gedichte und Essays. Seit Mitte der Neunzigerjahre lebt er in Deutschland.

Lesung und Gespräch mit Martin Maria Schwarz / hr2 kultur. Martin Maria Schwarz hat Germanistik, Romanistik und Kunstgeschichte studiert und arbeitet als Redakteur, Sprecher und Moderator in der Kulturredaktion des Hessischen Rundfunks und als Autor u. a. für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Und wie sich erst kurzfristig ergeben hat, wird der Abend musikalisch begleitet durch Diab Omer, der traditionelle kurdisch-syrische Volksmusik auf der kurdischen Bouzouk spielt.

Freitag, 17. März 2017, 19:30 Uhr, Stadtteilbibliothek Rödelheim, Eintritt: € 6.- (ermäßigt € 3.-), für Häppchen und Wein sorgt wie immer der Förderverein FörSteR

Das schreibt die Presse über „Der letzte Granatapfel“: Lesen fortsetzen

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Komische Kunst im Grüngürtel

Am Freitag, 31. März ab 16:30 Uhr wird in der Kurt-Halbritter-Anlage am Blauen Steg die Skulptur „Der Barfüßer“ von Kurt Halbritter eingeweiht. Damit erhält auch Rödelheim ein Objekt im Rahmen der Reihe „Komische Kunst im Grüngürtel“. Gastgeber der Veranstaltung ist das Caricatura Museum Frankfurt – Museum für Komische Kunst. Zu den Gastrednerinnen gehören Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig.

Der Kasseler Bildhauer Siegfried Böttcher schuf die Bronze-Figur nach einer Zeichnung von Kurt Halbritter. Der 1978 verstorbene Zeichner und Karikaturist lebte lange Zeit in Rödelheim und entwarf dort auch die originellen Figuren seiner „Tier- und Pflanzenwelt“.

Inge Pauls und Wera Rohowski (FörSteR) hatten im Jahr 2012 mit einer Ausstellung in der Stadtteilbibliothek zum zeichnerischen Werk von Kurt Halbritter den Grundstein dafür gelegt, dass der Bereich am Blauen Steg in „Kurt-Halbritter-Anlage“ benannt wurde, die nun mit der Aufstellung der Skulptur eine schöne Würdigung erfährt.

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Süß Sauer Pur

Unterwegs in der Frankfurter Apfelweinkultur
Freitag, 3. Februar 2017. Andrea Diener, Stefan Geyer und Konstantin Kalweram präsentierten bei einem guten Schoppen ihr jüngstes Werk über die Frankfurter Apfelweinkultur: „Süß Sauer Pur“. In kurzweiligen Beiträgen erkunden sie mit einer Reihe anderer Autoren die vielseitige Welt des Apfelweins. Nichts ist für Frankfurt und die Region prägender und identitätsstiftender als die Kultur rund um den Apfel. Von der harten Bank einer Ebbelwoiwirtschaft bis zu den Geheimnissen des gemeinen Bembels und den Abgründen einer alten Kellnerseele, von der Normandie bis in den Frankfurter Stadtwald, von Sachsenhausen über die Streuobstwiesen nach Rödelheim.
Für eine ausführliche Apfelweinprobe mit diversen Spezialitäten sorgte die Kelterei Possmann, für Häppchen wie immer der Förderverein FörSteR
Foto: Förster/Heidt
 

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Alberto Giacometti

giacomettiKunst und Literatur im gemischten Doppel
Kulturwissenschaftlerin Petra Schwerdtner und Germanist Dr. Adolf Fink bieten ungewöhnliche Perspektiven auf Leben und Schaffen des berühmten Künstlers.
Bekannt geworden durch seine „Stecknadel-Figuren“ gehört der Schweizer Künstler Alberto Giacometti heute zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Ebenso war er als Maler und Graphiker tätig. Auch die Literatur spielte eine wichtige Rolle in seinem Leben. Die Veranstaltung gibt vertiefende Einblicke in die Ausstellung in der Schirn vom 28.10.2016 bis 22.1.2017.

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 19.30 Uhr, Stadtteilbibliothek Rödelheim.
Eintritt: 5 €, ermäßigt 3 €
Für Häppchen und Wein sorgt der FörSteR e. V.

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»Es will merr net in mein Kopp enei«

quast13112016

Die Stoltze-Revue mit Michael Quast und Stefani Kunkel
Ausverkauftes Haus am 11.11.2016 im Gemeindesaal der Cyriakusgemeinde bei der eindrucksvollen Stoltze-Revue. Ein Frankfurter Dichter zwischen Rebellion und Biedermeier! Mit beherztem Zugriff erwecken Michael Quast und Stefanie Kunkel Stoltzes Gedichte zu neuem Leben und verwandeln Geschichten in kleine Hörspiele. Markus Neumeyer hat gefühlvolle Balladen, freche Liederche und mitreißende Songs komponiert – so hat man Stoltze noch nie gehört! Zusammen mit den Projektionen von historischem Bildmaterial entsteht ein Programm, das Friedrich Stoltze und das Frankfurt seiner Zeit lebendig werden lässt. 
Musikalische Leitung und am Klavier: Markus Neumeyer, Oboe/Saxophon: Susanne Kohnen, Kontrabass: Gregor Praml
Foto: Förster/Heidt

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Frankfurter Einladung

ffm-einladungErzählungen, Geheimnisse und Rezepte
Buchpremiere: Eine Metropole und ihre schillernden Stadtteile
Donnerstag, 3. November 2016, 19:30 Uhr, Stadtteilbibliothek Rödelheim
Frankfurter Autorinnen und Autoren und die Herausgeberin Susanne Konrad laden zu einer literarischen Tour in die Frankfurter Stadtteile ein und bringen Spannendes und Romantisches, Gereimtes und Erforschtes vorwiegend zu den westlichen Stadtteilen mit. Entdecken Sie das literarische Frankfurt in seiner buntesten Weise.
Unter der Moderation der Herausgeberin Susanne Konrad stellen die nachstehenden Autoren mit ihren ganz persönlichen Texten „ihren“ Stadtteil vor:
Bernhard Bauser – Hausen: Draußen und drinnen
Volkhard Brandes – Sossenheim: Im Abseits
Monika Carbe – Westend: Ein Spaziergang
Astrid Keim – Rödelheim: Juli im Herbst
Mario Gesiarz – Sindlingen: Und vor allem: weit weg von der Stadt!
Norbert Saßmannshausen – Bockenheim: Immer quer
Der Größenwahn Verlag bewirtet mit Apfelwein und hessischen Häppchen.
Eine Veranstaltungsreihe der Stadtbücherei Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit dem Größenwahn Verlag und der Literaturgesellschaft Hessen. Unterstützt vom Literaturclub der Frauen aus aller Welt e.V.
Der Eintritt ist frei.

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Literatuur uit de Lage Landen

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Flandern und Niederlande – Ehrengäste der Buchmesse 2016
Flandern und die Niederlande teilen nicht nur eine gemeinsame Sprache, sondern können auch auf eine lange gemeinsame Geschichte zurückblicken, vor allem in der Literatur und Kultur. 2015 wurde in der Stadtteilbibliothek Rödelheim die Literatur des Buchmesse-Gastlandes Indonesien vorgestellt hat, in diesem Jahr waren Flandern und die Niederlanden das Thema bei der gut besuchten Veranstaltung am Freitag, 7. Oktober. Martin Maria Schwarz, Redakteur und Moderator von hr2 kultur, las ausgewählte Texte niederländischer Autorinnen und Autoren und unterhielt sich mit der Expertin für niederländisch-flämische Literatur Laurette Artois, die seit 1985 niederländische Sprache, Kultur und Literatur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität lehrt. Im zweiten Teil des Abends stellte der niederländische Autor Thomas Heerma van Voss (Mitte) seinen gerade erschienenen Roman „Stern geht“ vor ‒ eine berührende Vater-Sohn-Geschichte, das Porträt eines eigenwilligen Träumers. Thomas Heerma van Voss, 1990 geboren, studierte in London und Amsterdam und gilt in den Niederlanden als eines der größten literarischen Talente seiner Generation. „Stern geht“ ist sein erstes Buch auf Deutsch. Begleitet wurde der Abend von kulinarischen Spezialitäten aus Flandern und den Niederlanden.
Foto: Förster/Kalisch

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Geschenke vom FörSteR

spende2016Bilderbücher, Sprachkurse, eine Leinwand und ein Tisch für die Stadtteilbibliothek Rödelheim
1500 Euro haben die Mitglieder des Fördervereins FörSteR bei Flohmärkten und Veranstaltungen gesammelt. Der Erlös ihres engagierten Einsatzes kommt der Stadtteilbibliothek Rödelheim zugute. Über die großzügige Spende freuten sich die beiden Bibliotheksleiterinnen Anja Thabor und Brigitte Dinger sehr und wussten gleich, wie das Geld gut investiert werden kann. Zum einen floss die Spende in den Kauf von Medien: Insgesamt 70 neue Titel –  vor allem Sprachkurse, Medien zum Deutschlernen und Vorlesebücher für Familien – wurden angeschafft.  Aber auch über einen neuen Arbeitstisch und eine moderne Leinwand können sich die Besucherinnen und Besucher der Stadtteilbibliothek jetzt freuen. Denn auch als Lern- und Veranstaltungsort kommt der Bibliothek im Stadtteil eine große Bedeutung zu. So wird der nagelneue Tisch bereits von Schülerinnen, Schülern und Lerngruppen erobert und gut genutzt. Die Leinwand ist für die nächsten Lesungen, Vorträge und Ausstellungseröffnungen fest eingeplant.
Foto: Brigitte Dinger

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