»Spiel der Sinne«

Oliver Steller spricht und singt Lyrik von Dichterinnen
Mit Bernd Winterschladen (Saxophon)

Oliver Steller präsentiert in seinem neuen Programm »Spiel der Sinne« ein Kaleidoskop poetischer Frauenstimmen, über Jahre zusammengetragen aus vielen kleinen Bruchstücken. Ein lyrisch-musikalisches Miteinander, Nebeneinander und Gegeneinander von Gedichten und Liedern. »Scharfsinnig, einfühlsam, unterhaltsam und überraschend!« (Focus). Mit Texten von Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko, Hilde Domin, Ina Seidel, Ingeborg Bachmann, Karin Kiwus, Rose Ausländer, Annette von Droste-Hülshoff, Eva Strittmatter, Marie-Luise Kaschnitz, Ulla Hahn und viele anderen. Unterstützt wird Oliver Steller durch den Saxophonisten und Klarinettisten Bernd Winterschladen.

Oliver Steller, Jahrgang 1967, hat seine Liebe zur Literatur nach der Schule wiederentdeckt. Seitdem vertont er Gedichte. Im Anschluss an ein Musikstudium in den USA und einem Jahrzehnt als freischaffender Musiker, gab der Gitarrist und Sänger 1995 sein Debüt als Rezitator. Für die FAZ ist Oliver Steller »die Stimme deutscher Lyrik«.

Freitag, 17. November 2017, 19:30 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus, Alexanderstraße 37, HH
ab 18:30 Uhr: leckeres Buffet
Eintritt: 12,- Euro (Ermäßigung: 8,- Euro)

Der Vorverkauf hat begonnen:
ORTells dieses und jenes, Lorscher Str. 13, Tel: 069 91315862
Pappmarché, Alexanderstr. 27, Tel: 069 783625
RaUM, Wolf-Heidenheim-Str. 7, Tel. 069 783862)
Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, Tel.: 069 783058

Eine Veranstaltung des Fördervereins der Stadtteilbibliothek Rödelheim FörSteR e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadtteilbibliothek, dem RaUM für Kinder und Teenies, Courage gegen Rassismus und dem AWO-Ortsverein Rödelheim. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Frankfurt am Main

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»Der Schleier im Main«

Clemens Bachmann stellt Alexandre Dumas’ wiederentdeckten Frankfurt-Roman vor

Frankreich ist 2017 das Gastland der Frankfurter Buchmesse. Einhundertfünfzig Jahre zuvor, 1867, besuchte Alexandre Dumas, der berühmte Autor der »Drei Musketiere«, Frankfurt zur Zeit der preußischen Besetzung. Begeistert von der Liberalität der Frankfurter Bürger und entsetzt über die preußische Schreckensherrschaft schrieb er »Der Schleier im Main«, einen großen historischen Roman, zugleich eine dramatische Abenteuer- und zu Herzen gehende Liebesgeschichte und eine Hommage an das Frankfurt des 19. Jahrhunderts. Der Herausgeber Clemens Bachmann hat den nie ins Deutsche übersetzten Roman wiederentdeckt und nacherzählt. »Eine wirkliche Entdeckung!« (FAZ)

Clemens Bachmann, geboren 1951, Bauernsohn aus der Wetterau und ehemaliger Häuserkämpfer, war Manager eines Telekommunikationsunternehmens und widmet sich der Wiederentdeckung vergessener »Frankfurtensien«. Der Vater zweier Söhne ist seit zwei Jahren Rentner und lebt in Berlin.

Freitag, 29. September 2017, 19:30 Uhr, Stadtteilbibliothek Rödelheim

Eintritt: 6,- Euro (ermäßigt 4,- Euro)

Für Häppchen und Wein sorgt der Förderverein FörSteR 

Foto (Copyright): Societäts Verlag
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Krimilesung im Brentanobad

Tilman Spreckelsen: Der Nordseeschwur – Ein Theodor-Storm-Krimi
Zum großen Sängerfest strömen Tausende 1844 nach Bredstedt bei Husum. Aber Rechtsanwalt Theodor Storm und sein Schreiber Peter Söt wissen, dass dort gefährliche politische Reden gehalten werden. Dann, mitten auf dem Fest, ein Mord.

Spreckelsen ist Redakteur bei der FAZ, Autor und Herausgeber. 2014 erhielt er den Theodor-Storm-Preis.

Freitag, 18.8.2017, 20 Uhr (Einlass: 19.45 Uhr)
Veranstaltungsort: Brentanobad, Haupteingang Rödelheimer Parkweg 1,
Eintritt frei (um einen ausgelesenen Krimi als Spende für den Krimipool im Brentanobad wird gebeten)

Eine Veranstaltung des Quartiersmanagements Rödelheim-West in Zusammenarbeit mit FörSteR.
Mit freundlicher Unterstützung der Bäderbetriebe BBF und der Stadtteilbibliothek Rödelheim.

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Frankfurt liest ein Buch 2017

Von den Gesichtern der Sprache ‒ Die Abenteuer des Herbert Heckmann
Wilfried F. Schoeller präsentiert den Roman „Benjamin und seine Väter“

Freitag, 28. April 2017, 19.30 Uhr, Stadtteilbibliothek Rödelheim

Auch in diesem Jahr ist Frankfurt liest ein Buch ‒ »Deutschlands wunderbarstes und sinnvollstes Lesefest« (DIE ZEIT) ‒ mit einer Veranstaltung in Rödelheim vertreten. Der ehemalige Fernsehmoderator Wilfried F. Schoeller, enger Freund und langjähriger Kollege des Autors, stellt den Roman „Benjamin und seine Väter“ vor und erzählt von dem Schriftsteller Herbert Heckmann (1930-1999).

In dem mit dem Literaturpreis der Stadt Bremen ausgezeichneten Roman „Benjamin und seine Väter“ geht es um Benjamin, der im Jahr 1919 geboren wird. Seine Mutter ist die ledige Kanzleigehilfin Anna, die den Jungen in den 1920er und 1930er Jahren allein großzieht. Im Laufe seiner Kindheit lernt der fantasievolle Junge, die fehlende Vaterfigur durch imaginäre Rollen zu ersetzen.

Der Schriftsteller und Literaturkritiker Wilfried F. Schoeller schrieb u.a. Biographien über Alfred Döblin und Ernst Litfaß und ist der Herausgeber des Gesamtwerkes von Oskar Maria Graf. Wilfried F. Schoeller war viele Jahre Leiter der Abteilung »Aktuelle Kultur und Musik« beim Hessischen Rundfunk und moderierte im Hessischen Fernsehen die von ihm begründete Sendung »Bücher, Bücher«.

Eintritt 8,- € (ermäßigt 5,- €)
Vorverkauf: ORTells dieses und jenes, Lorscher Str. 13, Tel: 069 91315862
Pappmarché, Alexanderstr. 27, Tel: 069 783625
Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, Tel.: 069 783058
Wie immer sorgt der Förderverein FörSteR für Häppchen und Wein

Die Veranstaltungen zu „Frankfurt liest ein Buch“ waren in den vergangenen Jahren immer sehr gut besucht, daher empfehlen wir Ihnen, rechtzeitig Karten bei den Vorverkaufsstellen zu erwerben.

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Barfuß im Park

Am Freitag, 31. März wurde in Rödelheim in der Kurt-Halbritter-Anlage am Blauen Steg der „Barfüßer“ eingeweiht. Die Bronze-Skulptur des Kassler Bildhauers Siegfried Böttcher, umgesetzt nach einer Zeichnung des 1978 verstorbenen Karikaturisten Kurt Halbritter, ergänzt als nunmehr 14. Kunstobjekt die Reihe „Komische Kunst im Grüngürtel“, zu der so bekannte und beliebte Werke wie das Grüngürteltier von Robert Gernhardt und das Ich-Denkmal von Hans Traxler gehören. Letzterer war am Freitag sogar unter den Gästen, so wie auch Achim Frenz vom Caricatura-Museum. Das Rednerpult blieb jedoch den Sponsoren überlassen.
Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig, die als Gastrednerinnen angekündigt waren, waren leider dann doch verhindert. Ihren Part übernahm Thomas Hartmanshenn, Leiter der Projektgruppe Grüngürtel im Umweltamt. Er stellte das Projekt „Komische Kunst im Grüngürtel“ vor und dankte dem Regionalpark Ballungsraum Rhein/Main, dem Kulturfonds Frankfurt/Rhein-Main und der Stadt Frankfurt, die das Kunstwerk finanziert haben, das insgesamt 50.000 Euro gekostet hat.
Eine eindrucksvolle Performance bot die Taiko-Trommelgruppe „Gallus Donner“ – dem Kunstwerk zu Ehren beim letzten Stück sogar barfuß. Nachdem das weiße Tuch, das die Skulptur verhüllte, mit vereinten Kräften gelüftet war, wurde der Barfüßer sofort von Groß und Klein erobert. Ein Kunstwerk zum Anfassen, so war es ja auch gedacht. Ein Kunstwerk zum Aufessen gab es auch: vom süßen Barfüßer-Doppelgänger aus Marzipan von der Konditorei Graff durfte jeder Besucher ein Stückchen naschen.
Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen aus der Neuen Frankfurter Schule ist Kurt Halbritter heute zu Unrecht weitgehend vergessen. Der Förderverein der Stadtteilbibliothek Rödelheim FörSteR e.V. erinnerte deshalb bereits im Herbst 2012 mit einer Ausstellung an das engagierte Werk des Zeichners, der viele Jahre in Rödelheim gelebt hatte und legte so den Grundstein dafür, dass der Bereich am Blauen Steg heute „Kurt-Halbritter-Anlage“ heißt, wo künftig nun eine gutmütig dreinblickende Skulptur den Park bereichert.

Foto: Wera Rohowski und Inge Pauls hatten 2012 die Kurt-Halbritter-Ausstellung organisiert. Mit den Förster-Vorsitzenden Ulrich Sonnenberg und Helmut Furtmann (von links)

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Bachtyar Ali: »Der letzte Granatapfel«

Foto: Unionsverlag
Foto: Unionsverlag

Bachtyar Ali erzählt in seinem Roman „Der letzte Granatapfel“ die Geschichte von Muzafari Subhdam, der sich an Bord eines Bootes befindet, das ihn zusammen mit anderen Flüchtlingen in den Westen bringen soll. Als hochrangiger Peschmerga war er in einundzwanzigjährige Gefangenschaft geraten. Wieder in Freiheit, begibt er sich auf eine Reise durch das, was aus seinem Land geworden ist. Eine Reise durch Geschichten, Geheimnisse und zu Personen, die ihm dabei helfen, seinen verschollenen Sohn zu finden. Eine Reise, die ihn schließlich auf den Weg führt, den schon Tausende vor ihm genommen haben: übers Mittelmeer in den Westen. Ein Roman von bedrückender Aktualität und berückender Poesie.

Bachtyar Ali wurde 1966 im Nordirak geboren. 1983 geriet er durch sein Engagement in den Studentenprotesten in Konflikt mit der Diktatur Saddam Husseins. Er brach sein Geologiestudium ab, um sich der Poesie zu widmen. Sein erster Gedichtband erschien 1992, inzwischen umfasst sein Werk Romane, Gedichte und Essays. Seit Mitte der Neunzigerjahre lebt er in Deutschland.

Lesung und Gespräch mit Martin Maria Schwarz / hr2 kultur. Martin Maria Schwarz hat Germanistik, Romanistik und Kunstgeschichte studiert und arbeitet als Redakteur, Sprecher und Moderator in der Kulturredaktion des Hessischen Rundfunks und als Autor u. a. für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Und wie sich erst kurzfristig ergeben hat, wird der Abend musikalisch begleitet durch Diab Omer, der traditionelle kurdisch-syrische Volksmusik auf der kurdischen Bouzouk spielt.

Freitag, 17. März 2017, 19:30 Uhr, Stadtteilbibliothek Rödelheim, Eintritt: € 6.- (ermäßigt € 3.-), für Häppchen und Wein sorgt wie immer der Förderverein FörSteR

Das schreibt die Presse über „Der letzte Granatapfel“: Lesen fortsetzen

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Komische Kunst im Grüngürtel

Am Freitag, 31. März ab 16:30 Uhr wird in der Kurt-Halbritter-Anlage am Blauen Steg die Skulptur „Der Barfüßer“ von Kurt Halbritter eingeweiht. Damit erhält auch Rödelheim ein Objekt im Rahmen der Reihe „Komische Kunst im Grüngürtel“. Gastgeber der Veranstaltung ist das Caricatura Museum Frankfurt – Museum für Komische Kunst. Zu den Gastrednerinnen gehören Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig.

Der Kasseler Bildhauer Siegfried Böttcher schuf die Bronze-Figur nach einer Zeichnung von Kurt Halbritter. Der 1978 verstorbene Zeichner und Karikaturist lebte lange Zeit in Rödelheim und entwarf dort auch die originellen Figuren seiner „Tier- und Pflanzenwelt“.

Inge Pauls und Wera Rohowski (FörSteR) hatten im Jahr 2012 mit einer Ausstellung in der Stadtteilbibliothek zum zeichnerischen Werk von Kurt Halbritter den Grundstein dafür gelegt, dass der Bereich am Blauen Steg in „Kurt-Halbritter-Anlage“ benannt wurde, die nun mit der Aufstellung der Skulptur eine schöne Würdigung erfährt.

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Süß Sauer Pur

Unterwegs in der Frankfurter Apfelweinkultur
Freitag, 3. Februar 2017. Andrea Diener, Stefan Geyer und Konstantin Kalweram präsentierten bei einem guten Schoppen ihr jüngstes Werk über die Frankfurter Apfelweinkultur: „Süß Sauer Pur“. In kurzweiligen Beiträgen erkunden sie mit einer Reihe anderer Autoren die vielseitige Welt des Apfelweins. Nichts ist für Frankfurt und die Region prägender und identitätsstiftender als die Kultur rund um den Apfel. Von der harten Bank einer Ebbelwoiwirtschaft bis zu den Geheimnissen des gemeinen Bembels und den Abgründen einer alten Kellnerseele, von der Normandie bis in den Frankfurter Stadtwald, von Sachsenhausen über die Streuobstwiesen nach Rödelheim.
Für eine ausführliche Apfelweinprobe mit diversen Spezialitäten sorgte die Kelterei Possmann, für Häppchen wie immer der Förderverein FörSteR
Foto: Förster/Heidt
 

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Alberto Giacometti

giacomettiKunst und Literatur im gemischten Doppel
Kulturwissenschaftlerin Petra Schwerdtner und Germanist Dr. Adolf Fink bieten ungewöhnliche Perspektiven auf Leben und Schaffen des berühmten Künstlers.
Bekannt geworden durch seine „Stecknadel-Figuren“ gehört der Schweizer Künstler Alberto Giacometti heute zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Ebenso war er als Maler und Graphiker tätig. Auch die Literatur spielte eine wichtige Rolle in seinem Leben. Die Veranstaltung gibt vertiefende Einblicke in die Ausstellung in der Schirn vom 28.10.2016 bis 22.1.2017.

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 19.30 Uhr, Stadtteilbibliothek Rödelheim.
Eintritt: 5 €, ermäßigt 3 €
Für Häppchen und Wein sorgt der FörSteR e. V.

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»Es will merr net in mein Kopp enei«

quast13112016

Die Stoltze-Revue mit Michael Quast und Stefani Kunkel
Ausverkauftes Haus am 11.11.2016 im Gemeindesaal der Cyriakusgemeinde bei der eindrucksvollen Stoltze-Revue. Ein Frankfurter Dichter zwischen Rebellion und Biedermeier! Mit beherztem Zugriff erwecken Michael Quast und Stefanie Kunkel Stoltzes Gedichte zu neuem Leben und verwandeln Geschichten in kleine Hörspiele. Markus Neumeyer hat gefühlvolle Balladen, freche Liederche und mitreißende Songs komponiert – so hat man Stoltze noch nie gehört! Zusammen mit den Projektionen von historischem Bildmaterial entsteht ein Programm, das Friedrich Stoltze und das Frankfurt seiner Zeit lebendig werden lässt. 
Musikalische Leitung und am Klavier: Markus Neumeyer, Oboe/Saxophon: Susanne Kohnen, Kontrabass: Gregor Praml
Foto: Förster/Heidt

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