Archiv der Kategorie: Lesung

Die Nordseefalle

Die erste Lesung in der Bibliothek nach langer Unterbrechung: Ulrich Sonnenberg (li.) im Gespräch mit dem Autor Tilman Spreckelsen.

Freitag, 25. September: Tilman Spreckelsen liest aus seinem Theodor Storm-Krimi

Der Ruf der Macht und die Macht des Meeres – der Husumer Anwalt Theodor Storm ermittelt wieder. Ein Mord in Husum und die Sagen um die versunkene Stadt Rungholt führen Storm und seinen Schreiber Peter Söt 1844 auf die Insel Föhr. Dort verbringt der dänische König den Sommer. Zu seinem Hofstaat gehört auch der Dichter Hans Christian Andersen. Was bedeuten die Unfälle, in die Andersen verwickelt wird? Gibt es Hofintrigen gegen ihn? Weiß er etwas über die verschwundene Schatzkarte von Rungholt? Storm hat es bei seinen Ermittlungen mit mächtigen Gegnern zu tun – und übersieht beinah die größte Gefahr: den »Blanken Hans«, die Nordsee selbst.

Tilman Spreckelsen studierte Geschichte und Germanistik in Freiburg und ist seit 2001 Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Als Autor und Herausgeber hat er zahlreiche Bücher und Anthologien veröffentlicht. 2014 erhielt Tilman Spreckelsen für seinen Krimi »Das Nordseegrab« den Theodor-Storm-Preis der Stadt Husum.

Raumwunder: fast 50 Besucher fanden unter Einhaltung der Abstandsregeln in der Bibliothek Platz.

Krimilesung im Brentanobad

Elsemarie Maletzke liest aus »Magnolienmord«

Nach monatelanger Zwangspause endlich wieder Literatur im Stadtteil: am Freitag, 21. August, konnten Krimi-Fans im Brentanobad Elsemarie Maletzke lauschen, die vor der Kulisse eines atemberaubenden Abendhimmels aus »Magnolienmord« las.

Elsemarie Maletzke

Simon Jankowskis schwacher Punkt sind seine geliebten Magnolien. Um sie zu retten, lässt er sich auf einen gefährlichen Handel mit einem Erpresser ein. Denn Simon hat mehr als seinen Ruf und seinen Job zu verlieren. Der angesehene polnische Wissenschaftler schmuggelt seltene und streng geschützte Pflanzen außer Landes. Als ihm ein Kollege auf die Schliche kommt und droht, ihn auffliegen zu lassen und Simons Magnolien zu vernichten, ist er bereit, als Kurier ein geheimnisvolles Päckchen nach Frankfurt zu bringen, um es auf dem alten jüdischen Friedhof zu deponieren. Doch als die passionierte Gärtnerin Elinor das Päckchen findet, ist Simon dem Tode nahe und Elinor wird zur Gejagten.

»Maletzke schreibt außerordentlich gut, sehr anschaulich, mit viel Augenzwinkern, Schwung und Eleganz, mit Spaß an der Sprache und an ihren skurrilen Figuren.«

Ursula May, hr2-Kultur

Elsemarie Maletzke begann 1968 in der Redaktion der Satire-Zeitschrift Pardon und ging 1974 als Deutschlehrerin nach Irland. Zurück in Deutschland arbeitete sie als Redakteurin bei Titanic und Pflasterstrand. Seit Anfang der 1980er Jahre veröffentlicht sie Reiseführer, Biographien und Gartenbücher. 2009 wurde sie mit dem Robert-Gernhardt-Preis ausgezeichnet. Elsemarie Maletzke lebt und arbeitet als Reisejournalistin und Autorin in Frankfurt am Main.

Was heißt hier »wir«?

Heinrich Detering zur Sprache der parlamentarischen Rechten

Rechte Politiker sprechen von »Entsorgung«, von »Umvolkung«, von »Kopftuchmädchen« und »Messermännern«. Davon, dass Hitler ein »Vogelschiss« gewesen sei. Und vor allem nehmen sie für sich in Anspruch, für »uns« und »unser Deutschland« zu sprechen. Doch was für ein »Wir« setzen sie da überhaupt voraus?

Prof. Dr. Heinrich Detering.
Foto: Maren Ermisch

Der Literaturwissenschaftler und Leibnitz-Preisträger Heinrich Detering wirft einen unaufgeregten wie scharfen Blick auf die Rhetorik der parlamentarischen Rechten – und zeigt, wie ihr Anspruch, für »das Volk« zu sprechen, in totalitäre Ermächtigungsvorstellungen, Rache- und Vernichtungsphantasien führt. Er legt offen, wie diese Sprache der Gewalt sich selbst verharmlosend verkleidet. Und er macht vor, wie sich solche rhetorischen Strategien durchschauen lassen.

Professor Dr. Heinrich Detering, geb. 1959, lehrt deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Göttingen, hat literaturwissenschaftliche Bücher und Aufsätze sowie Gedichtbände, Essays und Übersetzungen veröffentlicht, nahm Gastprofessuren und Poetikdozenturen in aller Welt wahr und erhielt zahlreiche wissenschaftliche und literarische Auszeichnungen. Von 2011 bis 2017 war er Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Freitag, 31. Januar 2020, 19:30 Uhr
Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19
Eintritt: € 6.- (ermäßigt € 4.-)
Für Häppchen und Wein sorgt der Förderverein FörSteR

»Will keiner trinken? keiner lachen?«

Heiner Boencke. Foto: privat

Goethe und der Wein, vorgestellt von Heiner Boehncke

Weine begleiteten Goethe zeit seines Lebens. Als Enkel eines Weinhändlers, der im Weinkeller des Elternhauses kostbare Weine vorfand, verzichtete er weder in Weimar noch auf Reisen auf sein Lebenselixier. »Wenn man nicht lieben kann, soll man nicht trinken.« Heiner Boehncke, einer der Herausgeber des Bandes »Will keiner trinken, keiner lachen«, erzählt anhand von Gedichten, Liedern und Briefen von Goethes intensivem Verhältnis zum Wein. Schließlich lautete dessen Maxime: »Für Sorgen sorgt das liebe Leben / Und Sorgenbrecher sind die Reben.«

Heiner Boehncke, geb. 1944, war Professor für allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft in Frankfurt und Bremen. 1988 wurde er Leiter der Öffentlichkeitsarbeit beim Hessischen Rundfunk, 1998 Literaturredakteur im Programmbereich Kultur und Wissenschaft. Heiner Boehncke ist Autor zahlreicher Bücher und organisiert seit 2004 das Rheingau Literatur Festival als künstlerischer Leiter.

»Will keiner trinken? keiner lachen?« ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Fördervereins PetriHaus und des Fördervereins der Stadtteilbibliothek Rödelheim FörSteR e.V. Da am PetriHaus keine Parkmöglichkeiten bestehen, bitten die Veranstalter um die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Freitag, 14. Februar 2020, 19:30 Uhr
Atelier Petrihaus, Am Rödelheimer Wehr 15
Eintritt: 10 Euro (ermäßigt 7 Euro)
Im Eintrittspreis inbegriffen ist eine Weinprobe des Weinguts Kaspar Herke aus Oestrich-Winkel.
Für Häppchen sorgt der Förderverein FörSteR
Vorverkauf:
ORTells dieses und jenes, Lorscher Str. 13, Tel: 91315862
Pappmarché, Alexanderstr. 27, Tel: 783625
Stadtbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, Tel.: 783058

Buchmesse-Gastland Norwegen

„Der Traum in uns“, unter diesem Motto nach einem Gedicht von Olav H. Hauge stand Norwegens Auftritt als Gastland der Frankfurter Buchmesse. Auch abseits des Messegeländes konnten die Besucher und Besucherinnen norwegische Autorinnen und Autoren im Rahmen zahlreicher Lesungen erleben. Neben der Literatur präsentierte Norwegen ein umfangreiches Kulturprogramm, das bildende Kunst, Theater, Musik, Film und Architektur umfasste. Im Ehrengast-Pavillon der Buchmesse präsentierte Norwegen die ganze Bandbreite seiner Literatur: von Klassikern wie Henrik Ibsen und Knut Hamsun bis zu aktuellen Bestsellerautorinnen und Autoren: Jo Nesbø, Karl Ove Knausgard, Maja Lunde, Karin Fossum, Jostein Gaarder und viele bekannte Autorinnen und Autoren mehr. Der Literaturnobelpreis ging bereits dreimal nach Norwegen: 1903 an Björnstjerne Björnson, 1920 an Knut Hamsun und 1928 an Sigrid Undset. Die norwegische Literatur ist vielseitig und präsentierte sich zur Buchmesse mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeit, Meinungsfreiheit und Gleichberechtigung.

Deutsch ist inzwischen die Sprache, in die norwegische Literatur am häufigsten übersetzt wird, noch vor Englisch. Einer der unermüdlichen Übersetzer ist Ulrich Sonnenberg, er lebt und arbeitet als literarischer Übersetzer in Rödelheim. Er übersetzt aus dem Dänischen und Norwegischen und ist zudem bestens bekannt als der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins der Stadtteilbibliothek Rödelheim Förster. 2013 erhielt Ulrich Sonnenberg den Übersetzerpreis des Staatlichen Dänischen Kunstrats.

Erika Fatland und Ulrich Sonnenberg.

Im Gespräch mit Ulrich Sonnenberg stellte die Reise-Journalistin Erika Fatland am 18. Oktober in der Rödelheimer Stadtteilbibliothek ihr Buch „Die Grenze“ vor: Eine Reise rund um Russland, durch Nordkorea, China, die Mongolei, Kasachstan, Aserbaidschan, Georgien, die Ukraine, Weißrussland, Litauen, Polen, Lettland, Estland, Finnland, Norwegen sowie die Nordostpassage. Und auch dieses Buchprojekt hatte mit einem Traum begonnen…

20.000 Kilometer, von Nordkorea bis Nordnorwegen, durch 14 Staaten, über das arktische Meer und immer entlang der Grenze: Erika Fatland reiste 259 Tage einmal rund um Russland und begegnet dort den unterschiedlichsten Menschen – Taxifahrern, Geschichtsprofessoren, Rentier-Hirten und anderen. Sie hörte zu, stellte Fragen, sammelte Geschichten. So entstanden schillernde Porträts dieser eigenwilligen Menschen und Länder. Aber auch ein Porträt des weltpolitischen Giganten Russland – aus der Sicht seiner Nachbarn.

Erika Fatland, 1983 geboren, lebt als Journalistin und Autorin in Oslo. Die studierte Sozialanthropologin spricht acht Sprachen und hat bereits mehrere hochgelobte Bücher veröffentlicht. Ihr in zehn Sprachen übersetztes Buch „Sowjetistan“ wurde 2015 mit dem norwegischen Buchhandelspreis ausgezeichnet. Auf der Eröffnungsfeier der diesjährigen Frankfurter Buchmesse sprach Erika Fatland neben Karl Ove Knausgård als literarische Rednerin.

Krimilesung im Brentanobad

16. August: Oliver Bottini: „Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens“

Oliver Bottini. Foto: Hans Scherhauer

Oliver Bottini erzählt in seinem Krimi „Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens“, der 2018 mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichnet wurde, von der Wirklichkeit der Globalisierung, vom Landraub der Agrarkonzerne und den einschneidenden Veränderungen des Lebens nach 1989. Als in Rumänien eine junge Deutsche erstochen aufgefunden wird, führt die Spur zu einem landwirtschaftlichen Großbetrieb in Mecklenburg …

Der in Frankfurt lebende Autor Oliver Bottini schreibt seit über fünfzehn Jahren Sachbücher und vor allem Krimis, die bereits mehrfach mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichnet wurden. Elmar Krekeler nannte ihn in der Literarischen Welt »einen unserer besten Krimi-Schriftsteller.«

Frankfurt liest ein Buch 2019

Autor Martin Mosebach (rechts) und Verleger Rainer Weiss

Das kleine Literatur-Festival „Frankfurt liest ein Buch“ feierte in diesem Jahr seinen zehnten Geburtstag. Im Jubiläums-Jahr wurde »Westend« von Martin Mosebach gelesen. Am 10. Mai 2019 war der Autor im Gespräch mit Rainer Weiss zu Gast in der Rödelheimer Stadtteilbibliothek.

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Förderer, Unterstützer und Partner von Frankfurt liest ein Buch,
zwei Wochen lang hat Frankfurt liest ein Buch mit dem Roman Westend von Martin Mosebach (Rowohlt Verlag) Stadt und Region literarisiert und mit rund 13.000 Besucherinnen und Besuchern sein zehntes Veranstaltungsjahr gebührend gefeiert. Ausstellungen, literarische Spaziergänge, Theater-, Film-, Buchhandels-, Bibliotheks-, Schul- und Museumsabende … Frankfurt liest ein Buch lebt von der großen Vielfalt und dem beispiellosen Engagement seiner Akteure und Beteiligten. Das gibt es nur in Frankfurt! Wir bedanken uns sehr herzlich bei Ihnen – für Ihre Unterstützung und Förderung, für Ihre Ideen, Ihren Einsatz und Ihre Treue. Ohne Sie wäre all das nicht möglich. Frankfurt liest ein Buch ist zu einem bundesweit beachteten Lesefest herangewachsen. Wir freuen uns über diese Errungenschaft und hoffen und wünschen uns sehr, gemeinsam mit Ihnen im kommenden Jahr wieder die Stadt im Buch und das Buch in der Stadt hochleben zu lassen und Menschen in einen Dialog zu bringen.
Autor Martin Mosebach bat uns, Ihnen auch seinen persönlichen Dank zukommen zu lassen.
Dr. Sabine Baumann und Silke Haug
Vorsitzende Frankfurt liest ein Buch e.V.

Hell & schnell – Texte von Robert Gernhardt

Frankfurt-Premiere! Freitag, 3. Mai 2019: Oliver Steller spricht und singt Texte von Robert Gernhardt.

Humor und Liebe, Alltag und Leben sind die Themen bei Robert Gernhardt.
Seine Gedichte sind leicht und humorvoll. So, wie seine Vorbilder Wilhelm Busch, Christian Morgenstern und Loriot, ist Robert Gernhardt ein messerscharfer Beobachter und in einer Zeit, in der uns das Lachen schon mal im Halse stecken bleibt, ein gutes Gegengift. Robert Gernhardt schenkt uns das befreite Lachen, wie wir es kaum noch kennen.

Oliver Steller beim Signieren der Gesamtausgabe von Gernhardts Gedichten.

Oliver Steller, Jahrgang ’67, ist die „Stimme deutscher Lyrik“ (FAZ). Als Musiker hat er auch in diesem Programm viele Gedichte vertont. Sein lyrischer Plauderton führt durch den Abend und macht Robert Gernhardt zu einem Gesamtkunstwerk, das heiter und unterhaltsam, aber auch sehr tiefsinnig ist. In Rödelheim ist Oliver Steller regelmäßig zu Gast, beispielsweise 2008 mit seinem Kurt-Tucholsky-Programm oder 2014 zum zehnjährigen Förster-Jubiläum mit Christian Morgenstern. Zuletzt begeisterte er das Publikum mit »Spiel der Sinne«, Lyrik von Dichterinnen, im November 2017.

»Niemand saß zu Recht in einem KZ«

5. April: Die Geschichte zweier Brüder und ihre Folgen bis heute
Lesung und Gespräch mit Professor Dr. Frank Nonnenmacher

Prof. Dr. Frank Nonnenmacher diskutierte mit dem interessierten Publikum in der Rödelheimer Stadtteilbibliothek

Frank Nonnenmacher, emeritierter Professor für Politische Bildung an der Goethe-Universität Frankfurt, beschreibt in seiner Doppelbiografie »DU hattest es besser als ICH« das Leben zweier Brüder: Sein Vater Gustav flog als Ju52-Pilot für Hitlers Luftwaffe und wurde später freischaffender Bildhauer in Worms. Dessen Bruder Ernst kam nach Verbüßung einer Strafhaft in die KZ Flossenbürg und Sachsenhausen. Ernsts Schicksal ist exemplarisch für die von den Nazis als »Asoziale« und »Berufsverbrecher« bezeichneten KZ-Häftlinge, die den grünen Winkel zu tragen hatten. Sie galten als »Ballastexistenzen«, die »durch Arbeit vernichtet« werden sollten. Bis heute sind sie nicht als Opfer des Faschismus anerkannt.

Frank Nonnenmacher ist Gründer einer Initiative zur Anerkennung dieser bislang ignorierten Opfergruppe durch einen Beschluss des Deutschen Bundestages. Die Petition wurde bisher von namhaften Abgeordneten aller Fraktionen (außer der AfD) sowie von über  21.000 Bürgern (Stand Dezember 2018) unterschrieben.

Am Vorabend der Lesung hatte im Bundestag eine Aussprache zu zwei Anträgen stattgefunden, die die Anerkennung dieser Opfergruppen fordern. Die Debatte kann hier als Videoaufzeichnung angesehen werden.

Muntere Weinlese

Freitag, 8. Februar 2019: Krimilesung mit Weinprobe mit Andreas Wagner. Ein Sommer, wie es ihn noch nie gegeben hat: In Rheinhessen regnet es ohne Unterlass. Die Trauben faulen, und die Winzer fürchten um ihre Ernte. Als Tausende Liter Wein in die Kanalisation laufen, die ältesten Reben im Dorf zerstört werden und eine kopflose Leiche auftaucht, dämmert den Ersten, dass seit dem Glykol-Skandal von 1985 noch einige Rechnungen offen sind. Winzer Kurt-Otto Hattemer beginnt zu ermitteln – und begibt sich in höchste Gefahr…

Winzer und Krimiautor Andreas Wagner erfreute das Publikum nicht nur mit unterhaltsamen Geschichten, sondern auch mit Wein vom eigenen Weingut.

Andreas Wagner ist Winzer und promovierter Historiker. Nach seinem Geschichtsstudium in Leipzig und Prag zog es ihn zurück auf das elterliche Weingut in Essenheim. Zusammen mit seinem Bruder leitet er das Familienweingut in der Nähe von Mainz und schreibt Weinkrimis.

Unterhaltsam las Wagner aus seinem Krimi „Winzerrache“ und gab interessante Einblicke ins Winzerleben. Begleitet wurde der Abend durch eine Weinprobe mit vier Weinen des Weinguts Wagner, Essenheim.