Archiv der Kategorie: Musik

Hell & schnell – Texte von Robert Gernhardt

Oliver Steller im November 2017 in Rödelheim

Oliver Steller spricht und singt Texte von Robert Gernhardt.

„Der Künstler geht auf dünnem Eis. Erschafft er Kunst? Baut er nur Scheiß?“
Humor und Liebe, Alltag und Leben sind die Themen bei Robert Gernhardt.
Seine Gedichte sind leicht und humorvoll. So, wie seine Vorbilder Wilhelm Busch, Christian Morgenstern und Loriot, ist Robert Gernhardt ein messerscharfer Beobachter und in einer Zeit, in der uns das Lachen schon mal im Halse stecken bleibt, ein gutes Gegengift. Robert Gernhardt schenkt uns das befreite Lachen, wie wir es kaum noch kennen.

Oliver Steller, Jahrgang ’67, ist die „Stimme deutscher Lyrik“ (FAZ). Als Musiker hat er auch in diesem Programm viele Gedichte vertont. Sein lyrischer Plauderton führt durch den Abend und macht Robert Gernhardt zu einem Gesamtkunstwerk, das heiter und unterhaltsam, aber auch sehr tiefsinnig ist. In Rödelheim begeisterte Oliver Steller zuletzt das Publikum mit seinem Programm »Spiel der Sinne«, Lyrik von Dichterinnen, im November 2017.

Frankfurt-Premiere! Freitag, 3. Mai 2019, 19.30 Uhr
Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17 – 19
Eintritt: 14,– €, ermäßigt: 10,– €

Vorverkauf:
ORTells dieses und jenes, Lorscher Str. 13, Tel.: (0 69) 91 31 58 62 Pappmarché, Alexanderstr. 27, Tel.: (0 69) 78 36 25
RaUM, Wolf-Heidenheim-Str. 7, Tel.: (0 69) 78 38 62
Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17 – 19, Tel.: (0 69) 78 30 58

Eine Veranstaltung von Förster e.V., Raum für Kinder und Teenies, Courage gegen Rassismus, in Zusammenarbeit mit Stadtteilbibliothek Rödelheim.

Kabarett(isten) im KZ

Jo van Nelsens Grammophon-Lesung

23. November 2018: Volles Haus im Gemeindesaal der Cyriakusgemeinde bei einem großartigen Abend mit dem Kabarettisten Jo van Nelsen. Mit seiner Grammophonlesung schlägt van Nelsen ein weitgehend tabuisiertes Kapitel der deutschen Kabarett- und Zeitgeschichte auf: Kabarett im KZ. Ob in Esterwegen, Westerbork oder Theresienstadt – viele inhaftierte Unterhaltungsstars der Weimarer Republik traten auch im KZ auf – manchmal heimlich, manchmal auf Befehl. Dieses Stück fast vergessener, weil problematischer Kulturgeschichte ließ Jo van Nelsen in diesem Abend wieder sichtbar werden. Er stellte die Schicksale vieler inhaftierter Künstler vor, las aus ihren Texten, sang ihre Lieder und spielte dazu alte Schellackplatten. Seltenes Bild- und Filmmaterial ließen zudem die Grammophonlesung zu einer spannenden Zeitreise und einem multimedialen Erlebnis werden.

Ein Abend gegen das Vergessen und für das Erinnern an die, deren Lebensinhalt die Unterhaltung war, auch hinter Stacheldraht. Und die erleben mussten, dass der gelbe Stern oder der rosa Winkel an ihrer Brust schwer wog – auch nach dem Krieg. Und doch auch ein Abend, an dem es viel zu lachen gab – denn die vorgestellten Autoren und Interpreten waren einfach Meister ihres Fachs! 

Eine Veranstaltung von FörSteR, Stadtteilbibliothek Rödelheim, RaUM, Courage gegen Rassismus, AWO-Ortsverein Rödelheim. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes. 

»Spiel der Sinne«

Oliver Steller spricht und singt Lyrik von Dichterinnen. Mit Bernd Winterschladen (Saxophon).

Bei der letzten Förster-Veranstaltung des Jahres am 17. November 2017 präsentierte Oliver Steller in seinem Programm »Spiel der Sinne« ein Kaleidoskop poetischer Frauenstimmen, über Jahre zusammengetragen aus vielen kleinen Bruchstücken. Ein lyrisch-musikalisches Miteinander, Nebeneinander und Gegeneinander von Gedichten und Liedern. »Scharfsinnig, einfühlsam, unterhaltsam und überraschend!« (Focus). Mit Texten von Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko, Hilde Domin, Ina Seidel, Ingeborg Bachmann, Karin Kiwus, Rose Ausländer, Annette von Droste-Hülshoff, Eva Strittmatter, Marie-Luise Kaschnitz, Ulla Hahn und viele anderen. Unterstützt wurde Oliver Steller durch den Saxophonisten und Klarinettisten Bernd Winterschladen.

Oliver Steller, Jahrgang 1967, hat seine Liebe zur Literatur nach der Schule wiederentdeckt. Seitdem vertont er Gedichte. Im Anschluss an ein Musikstudium in den USA und einem Jahrzehnt als freischaffender Musiker, gab der Gitarrist und Sänger 1995 sein Debüt als Rezitator. Für die FAZ ist Oliver Steller »die Stimme deutscher Lyrik«.

»Es will merr net in mein Kopp enei«

quast13112016

Die Stoltze-Revue mit Michael Quast und Stefani Kunkel
Ausverkauftes Haus am 11.11.2016 im Gemeindesaal der Cyriakusgemeinde bei der eindrucksvollen Stoltze-Revue. Ein Frankfurter Dichter zwischen Rebellion und Biedermeier! Mit beherztem Zugriff erwecken Michael Quast und Stefanie Kunkel Stoltzes Gedichte zu neuem Leben und verwandeln Geschichten in kleine Hörspiele. Markus Neumeyer hat gefühlvolle Balladen, freche Liederche und mitreißende Songs komponiert – so hat man Stoltze noch nie gehört! Zusammen mit den Projektionen von historischem Bildmaterial entsteht ein Programm, das Friedrich Stoltze und das Frankfurt seiner Zeit lebendig werden lässt. 
Musikalische Leitung und am Klavier: Markus Neumeyer, Oboe/Saxophon: Susanne Kohnen, Kontrabass: Gregor Praml
Foto: Förster/Heidt

Frankfurt liest ein Buch 2016

seuthe-weiss

Der Autor mit Verleger Rainer Weiss.

Frankfurt verboten
15. April 2016: Dieter David Seuthe liest aus seinem Roman und spricht mit seinem Verleger Dr. Rainer Weiss über „Frankfurt verboten“. Musikalisch begleitet wird der Abend am Flügel von den Schülerinnen der Liebig-Schule Victoria Heinrich, Antonia Maderheim und Zsofia Pilz mit Stücken von Bach, Chopin und Schubert. Weiterlesen

Songs & Stories from Dublin and beyond

irish-1Freitag, 26. Februar 2016, 19:30 Uhr:
Ein irischer Abend mit Peter Hankiewicz
Peter Hankiewicz spielt seit fast 25 Jahren Irish Folk. In Rödelheim konnte man ihn als Gitarristen mit seiner Band »Blue Blistering Barnacles« in den vergangenen Jahren bei einer Reihe von Auftritten sehen und hören. Neben der Musik steht für ihn immer auch die Geschichte hinter den Liedern im Vordergrund. So beschäftigt sich der studierte Archäologe seit Langem mit der Historie Irlands und der Kelten, mit irischer Literatur und Musikgeschichte. In seinem Programm „Songs & Storys from Dublin and beyond“ wechseln sich Musik und Literatur ab. Zu unterschiedlichen Begleitinstrumenten singt Peter Hankiewicz Lieder aus verschiedenen Zeiten und Gegenden Irlands und liest Texte ‒ u.a. von Sean O’Casey, Ken Bruen und Friedrich Engels ‒ aus und über Irland, wobei das Hauptaugenmerk auf den kleinen Schrullen und großen Eigenheiten der Bewohner der grünen Insel liegt. Ein Abend für alle Fans der irischen Literatur und des Irish Folk. Weiterlesen